Wenn du mehr kämpfst,
wenn du dich nach den Launen anderer richtest und
wenn Hoffnung zur Droge wird.
(Als Mutter, als Frau, als Mensch – in einer Herz‑Ego‑Verstand‑Version)
Als Mutter
Wenn du mehr kämpfst als es
Herz: „Ich will, dass es lebt.“
Ego: „Ich kämpfe für zwei!“
Verstand: „Es kämpft nicht mal für sich.“
Co‑Abhängigkeit als Mutter beginnt dort,
wo du seine Verantwortung trägst
und deine eigene liegen lässt.
Du kämpfst, während es stehen bleibt.
Du hoffst, während es aufgibt.
Du trägst, was es nicht einmal anfasst.
Und irgendwann merkst du:
Du kämpfst nicht mehr für es –
du kämpfst gegen dich selbst.
Als Frau
Wenn du dich nach seinen Launen richtest
Herz: „Ich will Harmonie.“
Ego: „Ich mache alles richtig!“
Verstand: „Wir laufen auf Eierschalen.“
Emotionale Abhängigkeit als Frau ist ein Wetterbericht,
der nie aufhört.
Du scannst seine Stimmung,
du passt dich an,
du glättest, erklärst, entschuldigst.
Du wirst zur Klimaanlage seiner Launen.
Und während du versuchst, Frieden zu halten,
verlierst du den Frieden in dir selbst.
Es ist Liebe, ja –
aber Liebe, die dich verbiegt.
Als Mensch
Wenn Hoffnung zur Droge wird
Herz: „Vielleicht ändert es sich.“
Ego: „Wir glauben dran!“
Verstand: „Wir glauben zu viel.“
Hoffnung ist schön –
bis sie dich blind macht.
Bis du wartest, statt zu handeln.
Bis du glaubst, statt zu sehen.
Bis du dich festhältst an einem „Vielleicht“,
das dich immer weiter von dir selbst entfernt.
Hoffnung kann tragen –
aber sie kann auch fesseln.
Und irgendwann merkst du:
Du hoffst nicht mehr für die Zukunft –
du hoffst gegen die Realität.
Die Wahrheit hinter allem
Co‑Abhängigkeit ist ein Kampf, den du allein führst.
Ein Leben im Eierschalen‑Modus.
Eine Hoffnung, die dich mehr kostet, als sie dir gibt.
Es war nie deine Aufgabe, jemanden zu retten
Deine Aufgabe war immer nur:
dich selbst nicht zu verlieren
Diese Erkenntnisse sind beim Schreiben von
DER TANZ DER MUTTERLIEBE entstanden.
Ein autobiografisches Buch über mein Leben als Mutter.
Über Absturz, Wiederholung, Schuld, Scham –
und darüber, wie ich wieder aufgestanden bin.
Wie ich gelernt habe, meine Schritte wieder selbst zu setzen.
Wie ich heute weiter tanze –
nicht für jemanden,
sondern für mich.
ICH.KLAR.ECHT. – Die Kunst, sich nicht mehr zu verlieren
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